1980 – 1990

 

Dank dem großzügigen Entgegenkommen der Gemeinde und der wohlwollenden Unterstützung von Ortsbürgermeister Sohni konnte bereits im Jahre 1979 mit dem Ausbau im Schützenhaus „Stierstall“ begonnen werden. Der notdürftigen Herrichtung eines Aufenthaltsraumes folgte dann der Ausbau zum Vereinsheim. Im Dachgeschoss wurden sieben Luftgewehrbahnen eingerichtet.

 

Damit war der Grundstock für eine aktive Trainingsarbeit gelegt. Klaus Herrmany, selbst ein erfolgreicher aktiver Sportschütze, hatte inzwischen die Übungsleiterlizenz erworben. Er nahm sich fortan insbesondere Schüler- und Jungschützen an.

Aus ihren Reihen stachen mit besonders guten Leistungen die Jungschützen Knut Herrmany, Andreas Hofmann und Klaus Theis hervor. Sie konnten sich Dank ihrer Trainingsarbeit unter der Anleitung von Klaus Herrmany mehrmals bis zu den Deutschen Meisterschaften in München vorarbeiten.

Den Namen ihrer Heimat und des Heimatvereins trugen Sie dabei über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus bis zu den Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießsportanlage in München, als sie 1984 mit einem 3. Mannschaftsplatz mit auf das Siegertreppchen durften.

Im darauffolgenden Jahr konnte der Schützenverein sogar zwei Mannschaften auf den Deutschen Meisterschaften stellen, eine Schülermannschaft mit Petra Diehl, Kai Diehl und Ralf Theis und eine Jugendmannschaft mit Knut Herrmany, Andreas Hofmann und Klaus Theis, die wiederum jeweils einen 3. Platz erreichen konnten, was wohl den größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte darstellt.

 

Das die Jugendarbeit im Schützenverein "Hubertus" Berschweiler besonders groß geschrieben wird, geht daraus hervor, dass drei weitere Übungsleiter ausgebildet und eingesetzt worden sind. Lothar Herrmany, Wolfgang Diehl und Kurt Hoock legten inzwischen ebenfalls die Übungsleiterprüfung ab. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften war die "Hubertus"-Jugend meistens vorne zu finden.

 

Zwischenzeitlich gab es bei Neuwahlen wieder Änderungen im Vorstand. Der Vorstand setzt sich im Jahre 1985 wie folgt zusammen:

  • 1. Vorsitzender               Bernd Schneider
  • 2. Vorsitzender               Kurt Hoock
  • 1. Kassierer                     Lothar Herrmany
  • 2. Kassierer                     Wolfgang Diehl
  • 1. Schriftführer               Horst Schuhmacher
  • 2. Schriftführer               Hans-Otto Diehl
  • Übungsleiter                   Lothar Herrmany, Kurt Hoock, Wolfgang Diehl und Hans-Otto Diehl

 

Im Jahre 1985 anlässlich des 30 jährigen Jubiläums des SV Hubertus Berschweiler, wird erstmals das Kreisschützenfest in Berschweiler ausgetragen.

 

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 29.08.1986 steht die Beteiligung des Schützenvereins beim Bau eines Gemeinschaftshauses im Bereich der Berggrube auf der Tagesordnung. Im Gemeinschaftshaus soll eine Schießanlage integriert werden, zur Debatte steht eine KK-, LG- und LP-Anlage.

 

In der Jahreshauptversammlung im darauffolgenden Jahr erläutert Ortsbürgermeister Max Sohni das Bauvorhaben der Sport- und Mehrzweckhalle. Nach ausgiebiger Aussprache soll auf der Basis KK-Stand verhandelt werden, die LG-Stände bleiben im "Stierstall". Man einigte sich dann darauf, dass der Schützenverein den KK-Stand selbst ausbauen sollte.

Im Herbst 1991 war es dann endlich soweit, der Ausbau konnte beginnen. Insgesamt wurden 1.300 Arbeitsstunden geleistet, für 10.000DM Material verbaut.

 

Im einzelnen: 8km Bretter, 14.000 Schrauben, 8.000 Nägel, 2t Stahl und 25m3 Sand. Besonders erfreulich war, dass sich an den Arbeiten rund 1/3 der Vereinsmitglieder beteiligten. Besonders hervorzuheben sind Werner Braun und Hugo Bohn, die viel Freizeit für den Schießstandausbau opferten.